Psychologisierung und Verlust der Substanz

Das Ende eines Projekts

Als ich vor einigen Wochen ein Buchprojekt begann, das den beiden Autoren Chic und Sandra Cicero gewidmet ist und  über Tarot und Talismane handelt, war ich über die Maße begeistert, aber ich muss nun doch auch feststellen, dass es meine freie Zeit über die Maßen auffrisst. Zwar habe ich die Besprechung des Buches weitgehend abgeschlossen, aber das Projekt soll keine reine Besprechung sein, sondern auch eine praktische Anwendung aufzeigen oder doch zumindest Hinweise dafür geben. Und eben diese Bemühung kostet mich viel Zeit. Ich werde die Besprechung wohl von ca. 300 Buchseiten, auf eine reine Besprechung von weniger als 10 Seiten eindampfen. 

Den praktischen Teil werde ich dann aus dem Projekt heraus nehmen und an einem anderen Ort und einer anderen Zeit neu präsentieren.

Yoga, Invocation, Evokation und Alchemie

Yoga-Pose. 

Diese Yoga-Stellung verdeutlicht das Wesen des Yoga, das darin besteht, die eigene Seele, das individuelle Bewusstsein oder Atman mit dem kosmischen Bewusstsein, dem Göttlichen Bewusstsein oder Brahman im Inneren zu einen. Denn der Yogi ist davon überzeugt, dass Gott in seinem Innern wohnt und präsent ist, ja sein eigentliches Selbst ist mit Brahman selbst identisch. Die äußeren Eindrücke lenken ihn aber von seiner Bemühung um Einung (=Yoga) mit Brahman ab. Daher verschließt er die Eindrücke der äußeren Sinnenswahrnehmung über Augen, Ohren, Nase und Zunge durch diese Pose ab.

Yoga ist mit Invokation nicht gleichzusetzen. Es gibt zwar unterschiedliche Meinungen über die Invocation, aber ihre eigentliche Bedeutung ist doch ...