🌒 Tarot – Im Dreieck der Kunst
Kapitel 3 beschreibt, wie man mit Hilfe der Tarotkarten in rituellen Legungen und in Weihezeremonien magische Talismane erschafft und auf diese Weise magische Ziele unterstützt. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Karten, Ritualstruktur, Visualisation und der Anrufung göttlicher Kräfte. Ich spreche von göttlichen Kräften in dem Sinne, dass es eigentlich keine Kräfte ohne Bewusstsein gibt und ein Wesen immer die Einheit von Kraft und Bewusstsein ist. Es geht hier um das grundlegende Verständnis für den Zusammenhang von Tarot und Talisman für praktische Zwecke für ein späteres Kapitel.
Die Autoren stellen eine spezielle rituelle Kartenlegung vor: das Dreieck der Kunst. Es dient dazu, die Kräfte eines Talismans zu fokussieren und die magische Absicht klar auszurichten. Die drei Karten repräsentieren:
Die zentrale Kraft repräsentiert das Ziel.
Die unterstützende Energie.
Die Form, in der die Kraft sich manifestiert.
Vor der Legung wird der Raum gereinigt, der Altar vorbereitet und der Magier versetzt sich in einen fokussierten Bewusstseinszustand. Ohne dieses vorbereitende Ritual ist die spätere Anwendung zweifelhaft oder doch im Resultat gering, so meine ich jedenfalls selbst.
Jede Ritualtechnik dient der Einübung eines bestimmten Bewusstseinsfokus, den man, einmal eingeübt, jederzeit aktivieren kann. Damit wird die Verknüpfung von Tarotkarte und Talisman zu einem alltäglichen Werkzeug für jede Lebenslage und jede Alltagssituation. Denn die eigentliche Ladung eines Talsiman geschieht durch Übertragung der eigenen Energie, durch das Ritual geschaffen, auf den Talisman, egal ob physisch auf ein Medallion oder bei den Tarotkarten eben astral, wie von den Autoren beschrieben, was sie telematisch nennen. Als Resultat wird eine Verwirklichung des Zieles erreicht, indem das normale Alltagesbewusstsein mit dem überbewussten und unterbewussten Prozess in Harmonie geschaltet wird und die Sabotage, ob eigen oder fremd, beendet wird.